Übersicht Dozierende
Dozierende A-Z
Sabine Salzmann
Kurse (2)
Loading...
Authentische Autorität - Erziehung in Beziehung
Chaos im Kinderzimmer – Herausforderung Trotzalter – Endlose Konflikte um E-Medienzeiten – Mithilfe im Haushalt – Thema Schule – Einfluss der Peergroup …..
Elternschaft in Erziehungsverantwortung ist noch nie einfach gewesen. Dennoch waren die Einflüsse und Reize, denen Kinder heute ausgesetzt sind noch nie so problematisch, zahlreich und so offen zugänglich – sie liegen dem (älteren) Nachwuchs quasi in der flachen Hand.
In der Abgrenzung zu früheren Generationen, in denen Erziehung durch Macht, Angst und Strafen geprägt war, wollen Eltern heute vieles anders machen. Sie möchten dem Recht der Kinder auf eine gewaltfreie Erziehung gerecht werden und erfahren dabei immer wieder eine Hilflosigkeit in eskalierenden Situationen, in denen die Kinder ihre Grenzen austesten.
„Wie gelingt eine Begleitung der Kinder ins Leben, die einerseits klare Orientierung bietet UND sich an der Gewaltlosigkeit von Gandhi orientiert?“ Diese Frage treibt den israelischen Psychologen Haim Omer seit gut 30 Jahren um und er hat darin ein Konzept der „Erziehung in Beziehung“ entwickelt oder „Wie können Eltern ihren Kindern ein guter Anker sein?“.
Im Impulsvortrag werden die Eckpfeiler des Ansatzes (Präsenz, Selbstkontrolle, Unterstützung und Transparenz, Beharrlichkeit) vorgestellt und dann wird viel Raum für Fragen und Diskussion sein. Für die Dozentin liegt die Stärke von Omers Ansatz darin begründet, dass er den Blick weg nimmt von den Reaktionen der Kinder, da aus seiner Sicht Kontrolle eine Illusion ist. Vielmehr lenkt er den Fokus auf den Handlungsspielraum der Erziehungsverantwortlichen, den es mit authentischer Stärke satt mit Macht zu füllen gilt.
Für Kurzentschlossene wird es eine Abendkasse geben.
Wenn Belastung zum Alltag wird
Viele Menschen fühlen sich im Moment stark belastet. Der Alltag ist dicht. Die Anforderungen sind hoch. Beruf, Familie, Verantwortung, Sorgen um die Welt – vieles kommt zusammen. Oft funktionieren wir einfach weiter. Wir halten durch. Und merken erst spät, dass die Kraft weniger wird.
Dieser Vortragsabend möchte Raum geben, innezuhalten und hinzuschauen:
Was belastet uns eigentlich? Woran merken wir, dass es zu viel wird? Und was kann uns helfen, gut mit uns selbst umzugehen?
Verständliche, alltagsnahe Impulse zum Umgang mit Erschöpfung und Dauerbelastung, zu kleinen Schritten, die entlasten können und zu einem freundlicheren Blick auf sich selbst runden den Abend ab. Es geht nicht darum, noch mehr zu leisten oder „stärker“ zu werden. Sondern darum, gut für sich zu sorgen, wenn Belastung zum Alltag wird.
Der Abend richtet sich an alle, die sich angesprochen fühlen – unabhängig von Alter oder Lebenssituation. Vorkenntnisse sind nicht nötig.