Theologie
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Lesung: Gesehen, geliebt, gehalten -
Manchmal sind wir selbst unsere schärfsten Kritiker. Wir hinterfragen uns, vergleichen uns mit anderen und haben Mühe, die Person anzunehmen, die wir sind. Doch was, wenn Gottes Blick auf uns ganz anders ist?
Damaris Hoppe erzählt in ihrem Buch von tiefen und zeitlosen Wahrheiten aus Psalm 139 und zeigt auf, was dieser Psalm über unseren Wert, unsere Identität und die Annahme unserer eigenen Geschichte zu tun hat. Begleitet wird der Abend musikalisch von der Singer-Songwriterin Lucia Loreen. Sie hat unter anderem ein Lied passend zum Buch geschrieben.
Egal, ob du dich mit dem Thema Selbstannahme schon lange beschäftigst oder einfach neugierig bist – herzliche Einladung zum nächsten Ladiespoint:
Der Ladiespoint will Frauen unterschiedlichen Alters und Konfession mit Themen ansprechen, die Frauen bewegen, beschäftigen und zum Nach- und Weiterdenken anregen. Er will Frauen begeistern, ihren Glauben an Gott in den Alltag einzubeziehen und das Interesse an Kirche (neu) zu wecken.
In Kooperation mit der Evang. Kirchengemeinde Oberjesingen und der Evangelischen Erwachsenenbildung.
Die Veranstaltung ist gebührenfrei. Um eine Spende vor Ort wird gebeten.
Treffpunkt: Evang. Gemeindezentrum Oberjesingen
Blickwechsel
Ikonen gelten in der orthodoxen Tradition als „Fenster des Himmels“, die den Betrachter einladen, die Gegenwart des Göttlichen zu erfahren. Im Gegensatz zu westlichen Darstellungen verändern aber Ikonen die Perspektive: Nicht wir betrachten das Bild, sondern das Heilige und die Heiligen blicken uns an.
Tauchen Sie ein in die Welt der orthodoxen Ikonographie. Der Literaturwissenschaftler (Slawist) und Autor Matthias Jacob spricht über:
• Die Ikone als "Spiegel": Wie Ikonen helfen, die eigene Mitte neu zu entdecken.
• Symbolik und Farben: Die Sprache des Lichts und des goldenen Hintergrunds.
• Blickwechsel: Wie die „umgekehrte Perspektive“ den Betrachter ins Zentrum rückt.
Erfahren Sie, wie Ikonen nicht nur als Dekoration, sondern als spirituelle Begleiter im Alltag dienen.
In Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung.
Die Veranstaltung ist gebührenfrei. Um eine Spende vor Ort wird gebeten.
Gottes Zeit: Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? Im Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten.
Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, wie die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun?
Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt.
Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.