Kunstausstellungen

Der Ausstellungskalender der Stadtgalerie 2022

Mit einem Vorwort von Elena Hocke, Leiterin der Galerie der Stadt Herrenberg

Schauen Sie sich den Jahreskalender 2022 an:



Entdeckungen von Ungeahntem und Zufälligem - Überblick über das Jahresprogramm der Galerie der Stadt

Die Beobachtung von immer wieder unvermuteten Zusammenhängen steht im Mittelpunkt des diesjährigen Ausstellungsprogramms der Galerie der Stadt Herrenberg. In fünf Ausstellungen erwarten die Besucherinnen und Besucher spannende Entdeckungen von Ungeahntem und Zufälligem. Den Auftakt macht „Noch nicht sichtbar“ mit Arbeiten von Michael Gatzke. Den traditionellen Abschluss bildet die Jahresausstellung des Kunstvereins Herrenberg. Kuratiert wird das Jahresprogramm von Elena Hocke, der Leiterin der städtischen Galerie.

Michael Gatzke: Noch nicht sichtbar

20. Januar bis 18. März

Die erste Ausstellung „Noch nicht sichtbar“ präsentiert Arbeiten des in Köln lebenden und arbeitenden Künstlers Michael Gatzke. Die Vernissage findet am Donnerstag, 20. Januar, um 18.30 Uhr statt. Die Personenanzahl ist auf 50 begrenzt. Bei der Vernissage ist der Künstler anwesend; Elena Hocke führt in die Ausstellung ein. Die Anmeldung erfolgt bei Elena Hocke per E-Mail an hocke@vhs.herrenberg.de oder unter Telefon 07032-270312.

In seiner Kunst befasst sich Michael Gatzke mit den Themen Figur und Umgebung. Dabei verfolgt er zwei Malprinzipien: das der Abstraktion und das der Figuration. Gatzkes Kompositionen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Geistigem und Physischem, Chaos und Ordnung. Glückliche Zufälle oder Sackgassen helfen ihm beim Entstehungsprozess seiner Malereien. Michael Gatzke überlässt den „letzten Interpretationsschritt“ gerne den Betrachtenden; seine Titel geben daher nur Hinweise.

www.michael-gatzke.de

X : JP – Ein Künstlerprojekt zu Jean Paul

24. März bis 20. Mai

Das Projekt „X : JP“ setzt sich künstlerisch mit den Denkansätzen des deutschen Schriftstellers Jean Paul, seiner Biografie und den Figuren seiner Werke auseinander. Der Ausstellungstitel nimmt auf die Initialen Jean Pauls Bezug; das „X“ steht hierbei für eine Variable.

Das Werk Johann Paul Friedrich Richters (1763 bis 1825), wie Jean Paul eigentlich hieß, ist zwischen den Epochen der Klassik und Romantik zu verorten. Neben seiner Person bildet insbesondere sein sprachlicher Kosmos Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung. Dieser entdeckt, relativiert und verwandelt die Welt auf ernsthafte, aber auch humorvolle Weise. Ein solcher Umgang mit der Welt ist auch Thema der Bildenden Kunst der Gegenwart. Am Künstlerprojekt „X : JP“ sind insgesamt 25 Künstlerinnen und Künstler beteiligt. Gezeigt werden Arbeiten unterschiedlicher Gattungen und Techniken.

Fotoclub meets Schmolz

2. Juni bis 22. Juli

Traugott Schmolz (1922 bis 2009), langjähriger Stadtarchivar und „Hüter der Herrenberger Stadtgeschichte“, hätte am 23. September 2022 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Schmolz‘ Werk umfasst detailgetreue Zeichnungen, Gemälde und Fotografien, insbesondere der Herrenberger Altstadt und Stiftskirche. Anlässlich des Jubiläums interpretieren Mitglieder des Fotoclubs Herrenberg Schmolz‘ Stadtansichten neu. Hierfür haben sie sich auf Spurensuche nach seinen Standorten und Motiven in der Stadt begeben. Die Ausstellung „Fotoclub meets Schmolz“ zeigt somit auch, wie sich das Stadtbild in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.

Erica Mendritzki: Irdischer Durst

28. Juli bis 14. Oktober

„Irdischer Durst“ – unter diesem Titel sind Arbeiten der in Kanada lebenden und arbeitenden Kunstprofessorin Erica Mendritzki zu sehen. Ihre Silberstift- und Gouache-Zeichnungen auf Papier zeigen ihr Interesse an der wechselseitigen Beziehung von Körper und Erde. Viele Arbeiten sind durch Figuren der Jungsteinzeit inspiriert, andere bilden abstrakte Ton- oder Erdklumpen ab oder nehmen Bezug auf andere Künstler, wie den englischen Bildhauer und Zeichner Henry Moore oder Hiwa K, einem kurdischen Installationskünstler, der in Deutschland lebt.

http://ericamendritzki.com

Jahresausstellung des Kunstvereins

20. Oktober 2022 bis 13. Januar 2023

Mit der Jahresausstellung des Kunstvereins Herrenberg endet traditionell das Ausstellungsjahr der Galerie der Stadt. Etwa 40 Künstlerinnen und Künstler zeigen aktuelle Arbeiten unterschiedlicher Genres von Malerei über Skulptur und Fotografie bis zu Grafik.

Galerie der Stadt Herrenberg

Bürgeramt, Marktplatz 1, 71083 Herrenberg

Leitung: Elena Hocke

Telefon 07032 2703-12

E-Mail hocke@vhs.herrenberg.de

Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 8.30 bis 16 Uhr, Dienstag 8.30 bis 17 Uhr, Donnerstag 8.30 bis 18.30 Uhr, Freitag 8.30 bis 12 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage geschlossen

Hinweise zum Ausstellungsbesuch: Für die städtische Galerie gilt der 2G-Plus-Nachweis. Eine Kontaktdatenerfassung ist erforderlich; Besuche sind ohne Termin möglich. Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten, das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht.

www.herrenberg.de/galerien



I

Gedächtnisausstellung für Carmen Kurtz-Henrion

Eröffnung am 25. November in der Galerie im Kulturzentrum

Die Galerie im Kulturzentrum Herrenberg zeigt demnächst Arbeiten der letzten Schaffensjahre von Carmen Kurtz-Henrion in Kombination mit einer Hommage ihrer langjährigen vhs-Klasse aus Herrenberg. Die Gedächtnisausstellung unter dem Titel “Der Einfluss von Carmen Kurtz-Henrion auf ihre Schüler” ist vom 25. November bis 6. Februar 2022 in der Galerie im Kulturzentrum/Volkshochschule Herrenberg zu sehen.

Mit einer Vernissage wird die Ausstellung am Donnerstag, 25. November, ab 18.30 Uhr feierlich eröffnet. Elena Hocke, stellvertretende Leiterin der Volkshochschule Herrenberg, begrüßt die Gäste. Armin Burghagen, ein ehemaliger Schüler von Carmen Kurtz-Henrion, übernimmt die Einführung und musikalische Umrahmung. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist bei Elena Hocke erforderlich: Telefon 07032 270312, E-Mail hocke@vhs.herrenberg.de. Bei der Vernissage gilt der 2G-Nachweis, Hygiene- und Abstandsregeln sind zu beachten. Die Kontaktdaten der Teilnehmenden werden erfasst.

Moderne Farbmalerei

Das Werk von Carmen Kurtz-Henrion zeichnet sich durch eine moderne, ungegenständliche Farbmalerei aus, verbunden mit Aspekten unterschiedlicher Genres. Ihre Arbeiten zeigen eine spielerisch, leichte Qualität, vereint mit der Tiefe unergründlicher Farbklänge, die die Dualität des Lebens widerspiegeln: spannungsgeladene Augenblicke zwischen reiner Lebensfreude und schwereren Facetten des Seins.

Den zweiten Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der langjährigen vhs-Klasse aus Herrenberg. Sie tragen eine intensive künstlerische Verbindung mit den Werken von Carmen Kurtz-Henrion in sich. Inspiration und emotionale Kraft formten diese persönliche Bilderwelt und bestehen neben den Werken von Carmen Kurtz-Henrion.

Folgende Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich an der Ausstellung: Heike Bartholomae, Armin Burghagen, Silvia Frey, Brigitte Philipp, Ann Carolin Schächinger, Daniela Schau, Andrea Schrade.

Öffnungszeiten

Die Galerie im Kulturzentrum hat wie folgt geöffnet: Tübinger Straße 38: Montag bis Freitag 12 bis 17.30 Uhr / Tübinger Straße 40: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr.

Hinweise zu Corona

Für die Galerie im Kulturzentrum gilt (ab 24. November) der 2G+-Nachweis. Termine für den Besuch müssen nicht vorab vereinbart werden. Eine Kontaktdatenerfassung ist erforderlich; die Personenzahl ist auf 25 begrenzt. Hygiene- und Abstandsregeln sind weiterhin zu beachten. Weitere Informationen unter www.herrenberg.de/galerien.



MICHAEL GATZKE „Noch nicht sichtbar"


JÜRGEN METZ - "Tiebegegnungen"



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