Physik
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Revolution Raumfahrt: Wie Satelliten und moderne Technologien unsere Zukunft gestalten
Die Raumfahrt befindet sich inmitten einer revolutionären Entwicklung, die unser tägliches Leben tiefgreifend beeinflusst. Prof. Dr. Heinz Voggenreiter wird in seinem Vortrag unter dem Titel "Revolution Raumfahrt: Wie Satelliten und moderne Technologien unsere Zukunft gestalten" einen umfassenden Einblick in diese spannenden Veränderungen geben.
Satelliten übernehmen immer mehr Aufgaben in der Erdbeobachtung und der Kommunikation. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Messung der CO2-Entwicklung, der Temperaturverteilung in den Meeren und auf der Erdoberfläche sowie bei der Beobachtung des Abschmelzens von Polkappen und Gletschern. Darüber hinaus ermöglichen sie die Analyse der Feuchte in den Böden und die Beobachtung der Entwicklung von Vegetationszonen, mit besonderem Augenmerk auf den Zustand der Wälder. Auch die Verteilung des Plastikmülls in den Weltmeeren wird durch Satelliten überwacht. Diese Daten sind von unschätzbarem Wert für die Unterstützung von Einsatzkräften bei Umweltkatastrophen und für die Suche nach Rohstoffen.
Ein weiterer Aspekt ist der Wandel in der Raumfahrttechnik. Während früher wenige große Satelliten in den Orbit geschickt wurden, erleben wir heute eine Entwicklung hin zu tausenden kleinen und kostengünstigen Satelliten. Diese Veränderung führt auch zu einer neuen Generation von Trägerraketen: Statt teurer Wegwerfraketen kommen zunehmend wiederverwendbare Raketen zum Einsatz. Dadurch sind die Kosten für den Transport in den Weltraum dramatisch gesunken – von 50.000 Dollar pro Kilogramm auf nur noch 1.500 Dollar. Mit dieser technologischen Revolution gehen jedoch auch neue Herausforderungen einher. Eine der größten Aufgaben der Zukunft wird es sein, ausgediente Raumfahrzeuge sicher aus dem All zurückzuholen und die zunehmende Gefahr durch Weltraummüll zu minimieren. Die Raumfahrt entwickelt sich immer mehr zu einer grundlegenden Infrastruktur, die unser tägliches Leben unterstützt – von der Bereitstellung von GPS-Diensten bis hin zur globalen Umweltüberwachung. Diese Entwicklungen markieren eine wahre Revolution, sowohl im All als auch auf der Erde.
Prof. Dr. Heinz Voggenreiter wird in seinem Vortrag aufzeigen, wie diese Transformationen die Raumfahrt zu einem integralen Bestandteil unseres Alltags machen und welche weitreichenden Auswirkungen dies auf unsere Gesellschaft haben wird. Es erwartet Sie ein faszinierender Ausblick auf die Zukunft, den Sie nicht verpassen sollten.
Warum ist es nachts dunkel?
In diesem Vortrag erkunden wir das Olberssche Paradoxon – die scheinbar einfache, doch tiefgreifende Frage, warum der Nachthimmel dunkel ist, obwohl ein unendlich großes Universum mit gleichmäßig verteilten Sternen eigentlich überall hell erscheinen müsste. Es stellt sich heraus, dass gleich mehrere Eigenschaften des Universums aber auch unser eigenes Auge verhindern, dass wir einen hellen Nachthimmel sehen. Eine spannende Reise durch die Wissenschaftsgeschichte und das Weltall.
Der Vortrag eignet sich für alle naturwissenschaftlich Interessierten, es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig.
Kohlendioxid als Rohstoff
Erdöl und Erdgas dienen seit Jahrzehnten und bis heute in großem Maße weltweit als Energieträger und Rohstoffe für die chemische Industrie, und bleiben zentral für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität. Trotz des steigenden Angebots an alternativer Energie vieler Bereiche können wir nicht auf chemische Energieträger verzichten. Und für Kunststoffe und andere Produkte der chemischen Industrie brauchen wir weiterhin Kohlenstoffquellen. Wie können wir dennoch langfristig unsere Rohstoffbasis diversifizieren und technologische Führungsfähigkeit sichern?
Die Nutzung von Kohlendioxid und Methan bietet Möglichkeiten, Kohlenstoff effizient im Kreislauf zu führen und gleichzeitig neue industrielle Wertschöpfungsketten zu erschließen.
Wie kann das konkret funktionieren? Welche Forschungsansätze sind vielversprechend, und wo stehen wir mit der technologischen Entwicklung? Wie lässt sich der Transfer von der Grundlagenforschung in die Anwendung beschleunigen? Die Integration von Katalyse, KI-gestützter Werkstoffforschung und skalierbarer Ingenieurtechnik sind vielversprechende Ansätze in diesem Bereich.
Claus Daniel leitet das Advanced Energy Technologies Directorate am Argonne National Laboratory und hat eine Joint-Position an der University of Chicago Pritzker School of Molecular Engineering. Er promovierte in Materialwissenschaften an der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Metallforschung Stuttgart.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Schönheit der Astrophysik
Die Astronomie gehört zu den schönsten Wissenschaften überhaupt, weil wir mit ihr faszinierende und atemberaubend ästhetische Aufnahmen gewinnen.
Einen großen Anteil daran haben Weltraumteleskope wie Hubble oder neuerdings James Webb. Doch auch andere Instrumente und Methoden der Astrophysik liefern Bilder, die einen große Reiz ausüben.
Dr. Andreas Müller entführt sein Publikum in die Magie der astronomischen Aufnahmen und tritt den Beweis an:
Die Schönheit der Bilder wird noch tiefer empfunden, wenn man sie mit etwas mehr wissenschaftlichem Hintergrundwissen betrachtet.
Andreas Müller ist Astrophysiker und Chefredakteur von „Sterne und Weltraum“