Umweltbildung
Kurse (14)
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Hilfe zur Selbsthilfe bei elektrischen Geräten
Zielgruppe: Personen ohne oder mit geringen Kenntnissen der Elektrotechnik
"Do it yourself" gerät an Grenzen, sobald es den Strom aus der Steckdose betrifft. Man erinnert sich an die quälenden Physikstunden in der Schule: Ohmsches Gesetz, Ampere, Volt, Watt - richtig verstanden wurde das damals nicht. Und gefährlich ist das auch noch. Und warum hat ein Kabel drei und ein anderes nur zwei Adern? Der Kurs soll mit den Basics der Elektrotechnik vertraut machen. Nach einer theoretischen Einführung üben wir mit einfachen Messgeräten und Werkzeugen, die es in jedem Baumarkt gibt, und lernen die wichtigsten Handgriffe. Und vorher befassen wir uns mit den fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik!
Je nach Teilnehmerzahl arbeiten wir in Kleingruppen. Alles nötige an Werkzeug, Messgeräten und Arbeitsmaterial wird gestellt. Gerne dürfen eigene Werkzeuge und Messgeräte mitgebracht werden.
Herr Dietze arbeitete u.a. als Entwickler für elektronische Messgeräte und engagiert sich jetzt im Repair Café in Herrenberg.
Hilfe zur Selbsthilfe bei elektrischen Geräten
Wir wenden das Wissen aus dem Grundkurs an und versuchen uns an der Reparatur defekter Elektrogeräte. Wir spüren Fehler auf und beheben sie, wenn immer es möglich ist. Zum Beispiel: Abgerissene Kabel, defekte Schalter und Stecker, korrodierte und verbogene Kontakte, Wechsel von Sicherungen, Feststellung von irreparabler Elektronik. Wir arbeiten auch mit dem Lötkolben. Das Wichtigste ist eine sorgfältige Sicherheitsprüfung nach jeder Reparatur!
Elektrogeräte bringt der Dozent mit, sowie alle nötigen Messgeräte und Werkzeuge.
Der Kurs ist auch offen für Personen, die sich - ohne Besuch des Grundkurses - einfache Arbeiten und Reparaturen an elektrischen Betriebsmitteln zutrauen. Sie können sich unter Volt, Ampere, Ohm und Watt etwas vorstellen und kennen die wichtigsten Sicherheitsregeln.
Am Beginn des Aufbaukurses gibt es eine kurze Zusammenfassung des Grundkurses. Messungen und Reparatur an komplexer Elektronik kann der Kurs nicht leisten.
Herr Dietze arbeitete u.a. als Entwickler für elektronische Messgeräte und engagiert sich jetzt im Repair Café in Herrenberg.
Extremwetterereignisse – Ein (un-)lösbares Problem?
Extremwetterereignisse sind längst kein Randthema mehr – sie prägen zunehmend unseren Alltag und stehen im Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen. Doch handelt es sich dabei wirklich um ein ausschließlich neues Phänomen unserer Zeit, oder nehmen wir sie heute nur intensiver wahr? Klar ist: Der Klimawandel verändert die Rahmenbedingungen, unter denen Wetter entsteht. Höhere Temperaturen begünstigen beispielsweise nicht nur Hitzeperioden, sondern auch Starkregen und heftige Gewitter. Gerade das Zusammenspiel von Hitze und Feuchtigkeit erklärt, warum diese Ereignisse häufig gemeinsam auftreten.
Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob unsere Gesellschaft ausreichend vorbereitet ist. Stromausfälle, schwere Gewitter oder sogar gezielte Sabotageakte mögen auf den ersten Blick unterschiedliche Szenarien sein – gemeinsam ist jedoch ihre potenzielle Wirkung auf unsere Infrastruktur. Sie können unsere Versorgung abrupt unterbrechen und verdeutlichen, wie abhängig wir von stabilen Systemen sind. Die lange Phase relativer Sicherheit, oft als „Friedensdividende“ bezeichnet, scheint vorbei zu sein. Neue Herausforderungen erfordern ein Umdenken.
In diesem Kontext gewinnt das Thema Resilienz an Bedeutung. Eine wehrhafte Gesellschaft bedeutet nicht nur staatliche Vorsorge, sondern auch individuelle Verantwortung. Dazu gehört beispielsweise, sich Gedanken über persönliche Notfallvorsorge zu machen. Warum sollten wir Vorräte zu Hause anlegen? Nicht aus Panik, sondern als vernünftige Vorbereitung auf mögliche Krisensituationen, in denen Versorgungsketten kurzfristig ausfallen könnten.
Ein weiterer zentraler Aspekt ist der Zugang zu verlässlichen Informationen. Ob Klimawandel, Extremwetter, Vorsorge oder gesellschaftliche Sicherheit – fundiertes Wissen ist die Grundlage für sinnvolle Entscheidungen. Doch wo finden wir vertrauenswürdige Quellen, und wie behalten wir in einer Flut von Nachrichten den Überblick?
Der Kurs setzt genau hier an: Er beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Extremwetter, hinterfragt unsere gesellschaftliche Vorbereitung und gibt praxisnahe Hinweise zur individuellen Vorsorge. Ziel ist es, Orientierung zu schaffen und die eigene Handlungsfähigkeit zu stärken – denn eine resiliente Gesellschaft beginnt bei jedem Einzelnen.
Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern – ganz ohne Dienstleister
Sie streben für Ihre Wohnungseigentümergemeinschaft oder ihr kleines Mehrfamilienhaus eine PV-Anlage an - scheuen aber die Kosten eines Dienstleisters für bürokratischen Mieterstrom oder die komplexe gemeinschaftliche Gebäudeversorgung?
Dann ist das äußerst profitable, einfache und erprobte Einzählermodell für Sie vermutlich genau richtig. Da kein Dienstleister mitverdient und es bewirbt, ist es leider wenig bekannt.
Der Vortrag füllt diese Informationslücke und erläutert das Einzählermodell im Detail am Beispiel eines Herrenberger Projekts und geht auf alle wichtigen Aspekte für PV-Projekte ein:
• Rechtliche Rahmenbedingungen
• Beschlussfassung in einer WEG
• Finanzierung in einer WEG
• Betreibermodell mit Zählerstruktur
• Abrechnung
Umfangreiche Informationen finden Sie unter www.pv4wegs.de.
Die buergersolar-herrenberg.de/mfh berät Sie gerne ehrenamtlich, unabhängig, kostenlos und individuell.
In Kooperation mit der BürgerSolar-Beratung Herrenberg und der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz der Stadt Herrenberg.
Photovoltaik - Strom selbst erzeugen - Grundlagen für Planung und Entscheidung, ob im Ein- oder Mehrfamilienhaus
Welche Flächen (Dach, Wand, Balkon) sind für eine Photovoltaik (PV)-Anlage geeignet? Was kostet eine PV-Anlage und lohnt sich die Anschaffung? Lernen Sie in einem Vortrag der BürgerSolar-Beratung Herrenberg in Kooperation mit der städtischen Stabsstelle Klima- und Umweltschutz die Funktionsweise sowie die Komponenten von PV-Anlagen kennen.
In Kooperation mit der BürgerSolar-Beratung Herrenberg und der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz der Stadt Herrenberg.
Photovoltaik - Strom selbst erzeugen - Grundlagen für Planung und Entscheidung, ob im Ein- oder Mehrfamilienhaus
Welche Flächen (Dach, Wand, Balkon) sind für eine Photovoltaik (PV)-Anlage geeignet? Was kostet eine PV-Anlage und lohnt sich die
Anschaffung?
Lernen Sie in einem Vortrag der BürgerSolar-Beratung Herrenberg in Kooperation mit der städtischen Stabsstelle Klima- und Umweltschutz die Funktionsweise sowie die Komponenten von PV-Anlagen kennen.
In Kooperation mit der BürgerSolar-Beratung Herrenberg und der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz der Stadt Herrenberg
Solarspaziergang
Es erwartet Sie ein spannender Spaziergang durch das Solardorf Oberndorf, bei dem Sie mehr als 30 verschiedene Projekte rund um die Themen Solarthermie, Photovoltaik, Heizen mit Sonne & Holz, Wärmepumpe und Wärmerückgewinnung besichtigen.
Sie erhalten dabei Informationen zu Technik, Planung, Montage und aktuellen Förderprogrammen.
Mehr Informationen zu Terminen und Treffpunkt finden Sie unter solarspaziergang.de
Jeder Fund zählt – Amphibien und Reptilien in Baden-Württemberg gemeinsam erfassen
Seit April 2014 koordinieren das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) gemeinsam die „Landesweite Artenkartierung – Amphibien und Reptilien“ in Baden-Württemberg, unterstützt von Naturschutzverbänden und zahlreichen ehrenamtlichen Kartiererinnen und Kartierern. Ziel des Projekts ist die systematische Erfassung der Verbreitung von Amphibien- und Reptilienarten in einem landesweiten 5 × 5 km-Raster. Im Fokus stehen insbesondere Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, für die regelmäßig Daten zum Erhaltungszustand an die Europäische Union berichtet werden müssen; seit 2025 werden zusätzlich Begleitarten systematisch berücksichtigt. Alle Beobachtungen werden über ein Online-Portal gemeldet und bilden eine wichtige Grundlage für Naturschutz, Planung und Biodiversitätsforschung in Baden-Württemberg.
Nadine Hammerschmidt studierte Biologie an der Uni Hohenheim, danach freie Mitarbeit bei Gutachterbüros, Diplomarbeit über Mauereidechsen bei Büro Lauffer in Offenburg, Volontariat am SMNS-Herpetologie, seit 2014 LAK Projektkoordinatorin am SMNS.
Beatrice Kämpf studierte Master Biodiversität und Umweltbildung an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe, Forschungsprojekt Neotene Teichmolche. Weiterhin studentische Mitarbeit bei Gutachterbüros. Seit August 2023 bei der LUBW im Sachgebiet 25.1 Artenschutz – zuständig für LAK Amphibien und Reptilien, Libellen und Invasive Arten.
Die Teilnehmenden benötigen einen PC, Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss. Die Zuhörer*innen sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Die Teilnehm- enden machen von zu Hause aus mit und sind dennoch beim Lernen und Diskutieren dabei.
Digitale Artensammlung in Baden-Württemberg
Seit 2013 besteht die Möglichkeit, Beobachtungen von Tieren aus Baden-Württemberg einfach und unkompliziert über die „Meldeplattformen“ der Naturschutzverwaltung zu übermitteln und somit einen wertvollen Beitrag zur Naturforschung und zum Naturschutz zu leisten. Für welche Arten welcher Datenschatz über die Jahre aufgebaut wurde und welche technischen Entwicklungen und Funktionen hierfür zur Verfügung stehen, wird vorgestellt.
Petra Groß: Die Biologin ist seit 2012 bei der LUBW tätig und beschäftigt sich u.a. mit den Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit im Referat Artenschutz, Landschaftsplanung. Die fachliche Betreuung der Meldeplattformen ist dabei ein Bestandteil ihrer Tätigkeit.
Iris Leichtweiß: Als Diplom-Kauffrau mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik ist Frau Leichtweiß nach verschiedenen Stationen in der Softwareindustrie seit 2021 als Projektleiterin in der LUBW Umweltinformatik tätig und steuert Projekte zu Umweltportalen und der Meine Umwelt App, bei beiden Auftritten ist die Artenmeldeplattform integraler Bestandteil.
Die Teilnehmenden benötigen einen PC, Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss. Die Zuhörer*innen sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Die Teilnehm- enden machen von zu Hause aus mit und sind dennoch beim Lernen und Diskutieren dabei.
Citizen Scientists im Mittelpunkt der Erforschung von Tapinoma magnum
Wie gelangte eine mediterrane Ameisenart in die Gärten Baden-Württembergs? Die Große Drüsenameise wurde wahrscheinlich in der Erde von Topfpflanzen importiert und ist mittlerweile weit verbreitet, möglicherweise begünstigt durch ein wärmeres und trockeneres Klima. Mit ihren riesigen Superkolonien kann sie die Biodiversität und menschliche Infrastrukturen beeinträchtigen. Im Tapinoma-Forschungsprojekt überprüfen wir diese Hypothesen durch eine Zusammenarbeit zwischen Bürger*innen, Wissenschaftler*innen und Pädagog*innen. Ein Beispiel, wie Citizen Science dazu beiträgt, drängende Umweltprobleme zu verstehen.
Amelie Höcherl hat Biologie an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München studiert und im Anschluss eine Doktorarbeit über parasitoide Wespen begonnen. In dieser Zeit hatte sie erste Berührungspunkte mit Citizen Scientists, die in meiner Forschung eine wichtige Rolle spielen. Seit 2023 arbeitet sie am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, unter anderem im Tapinoma-Projekt, vor allem in der Kommunikation, Pressearbeit und in den Citizen Science-Projekten.
Die Teilnehmenden benötigen einen PC, Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss. Die Zuhörer*innen sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Die Teilnehm- enden machen von zu Hause aus mit und sind dennoch beim Lernen und Diskutieren dabei.
Flora incognita – mehr als Pflanzenbestimmung
Mit Flora Incognita können mehr als 30.000 Pflanzen- und Pilzarten automatisch bestimmt werden - kostenlos und werbefrei. Aber die App kann noch mehr! In diesem Vortrag erfahren Sie, wie die App funktioniert, lernen Tipps und Tricks für eine genauere Bestimmung und bekommen Einblicke in die Forschungsarbeiten, die für die Entwicklung der App nötig waren und lernen welche wissenschaftlichen Fragestellungen, dank der Beobachtungsdaten von uns nun beantwortet werden können.
Dr. Michael Rzanny erlangte sein Diplom in Biologie an der Friedrich Schiller-Universität Jena (Botanik und Ökologie), er arbeitete 2012 Forschungsprojekt zur Biodiversität in Tiefland-Buchenwäldern TU Dresden. 2014 folgte die Promotion an der FSU Jena, seit 2014 ist er Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in der Forschungsgruppe „Biodiversität, Ökosysteme und Gesellschaft“ unter der Leitung von Dr. Jana Wäldchen.
"Wer wird Müllionär?!" - Quizabend
Bei diesem unterhaltsamen, interaktiven Vortrag im Stil einer Quizshow zum Thema Abfall + Wertstoffe sind Sie gefragt! Gemeinsam befassen wir uns mit Mythen und Fakten und rätseln über knifflige Fragen wie: Darf der Eierkarton in die Papiertonne? Und kann der Deckel beim Altglas bleiben?
Mit Spaß, Spannung und überraschenden Aha-Momenten entdecken Sie, worauf es bei richtiger Abfalltrennung und -vermeidung wirklich ankommt - und wie Sie mit kleinen Veränderungen im Alltag große Wirkung erzielen können.
Machen Sie mit, raten Sie mit - und werden Sie „Müllionär“!
In Kooperation mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen und den Umweltheld:innen Gärtringen.
Für Erwachsene und Familien mit Kindern ab 8 J. (Bitte alle Personen anmelden und in den Bemerkungen für den Bonus
"Familie" eintragen).
Wer war Theodor Heuss?
Theodor Heuss - unser erster Bundespräsident - Journalist, Publizist und Politiker. Heute tragen viele Straßen und Schulen seinen Namen. Doch wer war Theodor Heuss? Manfred Mergel stellt den deutschen Politiker vor und liest aus ausgewählten Passagen seiner Artikel, Reden und Briefen vor. Mit musikalischer Umrahmung.
Mit Abendkasse. Für Schüler freier Eintritt.
Kooperationsveranstaltung mit der Außenstelle Deckenpfronn. Bitte um Anmeldung direkt bei der vhs in Deckenpfronn unter der Kursnummer DE 04.
"Wildlife Photographer of the Year" - Die besten Naturfotos des Jahres 2025
Er gilt als „Oscar“ der Naturfotoszene: der Wildlife Photographer of the Year. Es ist der weltweit größte und renommierteste Wettbewerb für Naturfotografie, veranstaltet vom Natural History Museum London.
Das Naturkundemuseum zeigt die 100 besten und von der Jury prämierten Bilder: großartige Landschaftsaufnahmen, außergewöhnliche Tierfotos und faszinierende Unterwasser-Fotografien. Die ausschließlich in freier Natur entstandenen Foto-Kunstwerke sind einzigartige, bewegende Momentaufnahmen, die zum Staunen, Entdecken und Nachdenken einladen.
In Kooperation mit der vhs Jettingen.
Anmeldung bitte bis Fr 08.01.2027.
Treffp: Ammertalbahn Herrenberg, Gleis 102, 13:05 Uhr, Rückkehr nach Vereinbarung