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Dr. Bernd Langner Schwäbischer Heimatbund e.V.
Kurse (5)
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Auf den Spuren des französischen Württemberg
Die ehemalige Grafschaft Mömpelgard (Montbéliard) zählt zu den spannendsten, zugleich aber am wenigsten wahrgenommenen Kapiteln der württembergischen Geschichte. Über vier Jahrhunderte gehörte dieses französischsprachige Territorium zum Herrschaftsbereich des Hauses Württemberg und bildete einen kulturellen, politischen und konfessionellen Grenz- und Brückenraum zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich. Hier begegnen sich zwei Welten, deren Wechselwirkungen bis heute kaum erforscht und noch seltener im Bewusstsein präsent sind. Montbéliard war Residenzstadt, reformatorisches Zentrum und ist Erinnerungsort bedeutender Persönlichkeiten. Renaissancearchitektur, protestantische Stadtkultur, höfische Repräsentation, ambitionierte Stadtplanungen und ländliche Siedlungsgründungen prägten eine Region, die heute nur wenige mit Württemberg in Verbindung bringen. Die dortige Hofkultur, das Zusammenspiel von Sprache, Religion und Politik sowie die engen dynastischen Verflechtungen mit Schwaben eröffnen überraschende Perspektiven auf die europäische Geschichte. Wer das deutsch-französische Württemberg entdecken möchte, begegnet hier einem ebenso unbekannten wie faszinierenden Kapitel europäischer Kulturgeschichte – verankert im heutigen Ostfrankreich und doch eng verbunden mit dem politischen und kulturellen Erbe Südwestdeutschlands. In Kooperation mit dem Schwäbischen Heimatbund.
Alle Details im Sonderprospekt, bitte anfordern!
Leipzig, Apolda und Naumburg: Feinste Kunstgeschichte, adventliche Orgelmusik und Weihnachtsmärkte
Allein der Marktplatz von Leipzig mit dem im Renaissancestil errichteten Alten Rathaus ist eine Reise wert und dies umso mehr im Advent, wenn er den Rahmen für den großen Weihnachtsmarkt bietet, dieser bis ins 15. Jahrhundert zurückreichenden Tradition. Der Schwerpunkt dieser Reise führt aber in die reichen Museen, Kirchen und Gedenkstätten der Stadt. Die heute dynamische Großstadt mit einer vielfältigen kulturellen Szene ist eine der ältesten Universitätsstädte des Landes, und als Zentrum für Handel, Musik und Buchdruck hat Leipzig in Deutschland Maßstäbe gesetzt und Geschichte geschrieben. In der Thomaskirche ist Johann Sebastian Bach begraben, und die Nikolaikirche war Treffpunkt der Montagsdemonstrationen, die 1989 den Sturz des DDR-Regimes herbeiführten. Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst befindet sich in einem Art Deco- Gebäude aus den 1920er-Jahren. Es zählt zu den führenden Museen Deutschlands für Gestaltung und angewandte Kunst. Legendär ist die „Alte Baumwollspinnerei“. Sie besteht aus 20 historischen Einzelgebäuden, die entdeckt werden wollen. Im Museum der bildenden Künste erwarten uns 500 Jahre Kunstgeschichte. Fehlen darf auch das Panometer nicht; im historischen Gasometer befindet sich das größte 360-Grad-Panorama der Welt. Besuche in Apolda und Naumburg runden diese besondere Adventsreise ab! In Kooperation mit dem Schwäbischen Heimatbund.
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Auf den Spuren des französischen Württemberg
Die ehemalige Grafschaft Mömpelgard (Montbéliard) zählt zu den spannendsten, zugleich aber am wenigsten wahrgenommenen Kapiteln der württembergischen Geschichte. Über vier Jahrhunderte gehörte dieses französischsprachige Territorium zum Herrschaftsbereich des Hauses Württemberg und bildete einen kulturellen, politischen und konfessionellen Grenz- und Brückenraum zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich. Hier begegnen sich zwei Welten, deren Wechselwirkungen bis heute kaum erforscht und noch seltener im Bewusstsein präsent sind. Montbéliard war Residenzstadt, reformatorisches Zentrum und ist Erinnerungsort bedeutender Persönlichkeiten. Renaissancearchitektur, protestantische Stadtkultur, höfische Repräsentation, ambitionierte Stadtplanungen und ländliche Siedlungsgründungen prägten eine Region, die heute nur wenige mit Württemberg in Verbindung bringen. Die dortige Hofkultur, das Zusammenspiel von Sprache, Religion und Politik sowie die engen dynastischen Verflechtungen mit Schwaben eröffnen überraschende Perspektiven auf die europäische Geschichte. Wer das deutsch-französische Württemberg entdecken möchte, begegnet hier einem ebenso unbekannten wie faszinierenden Kapitel europäischer Kulturgeschichte – verankert im heutigen Ostfrankreich und doch eng verbunden mit dem politischen und kulturellen Erbe Südwestdeutschlands. In Kooperation mit dem Schwäbischen Heimatbund.
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Leipzig, Apolda und Naumburg: Feinste Kunstgeschichte, adventliche Orgelmusik und Weihnachtsmärkte
Allein der Marktplatz von Leipzig mit dem im Renaissancestil errichteten Alten Rathaus ist eine Reise wert und dies umso mehr im Advent, wenn er den Rahmen für den großen Weihnachtsmarkt bietet, dieser bis ins 15. Jahrhundert zurückreichenden Tradition. Der Schwerpunkt dieser Reise führt aber in die reichen Museen, Kirchen und Gedenkstätten der Stadt. Die heute dynamische Großstadt mit einer vielfältigen kulturellen Szene ist eine der ältesten Universitätsstädte des Landes, und als Zentrum für Handel, Musik und Buchdruck hat Leipzig in Deutschland Maßstäbe gesetzt und Geschichte geschrieben. In der Thomaskirche ist Johann Sebastian Bach begraben, und die Nikolaikirche war Treffpunkt der Montagsdemonstrationen, die 1989 den Sturz des DDR-Regimes herbeiführten. Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst befindet sich in einem Art Deco- Gebäude aus den 1920er-Jahren. Es zählt zu den führenden Museen Deutschlands für Gestaltung und angewandte Kunst. Legendär ist die „Alte Baumwollspinnerei“. Sie besteht aus 20 historischen Einzelgebäuden, die entdeckt werden wollen. Im Museum der bildenden Künste erwarten uns 500 Jahre Kunstgeschichte. Fehlen darf auch das Panometer nicht; im historischen Gasometer befindet sich das größte 360-Grad-Panorama der Welt. Besuche in Apolda und Naumburg runden diese besondere Adventsreise ab! In Kooperation mit dem Schwäbischen Heimatbund.
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„Barcelona Moderna“ Von Gaudí bis Picasso (Kunsthalle München)
Im Mittelpunkt unserer Tagesexkursion steht die Ausstellung »Barcelona Moderna: Von Gaudí bis Picasso« in der Kunsthalle. Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanische Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei und Design ebenso umfasste wie Musik und Literatur. Dabei ging es auch um das Ausloten des Verhältnisses von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen sowie die (bis heute anhaltende) Suche nach einer katalanischen Identität. Zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten, denen wir in der Ausstellung begegnen, gehören neben Gaudí und Picasso weitere – häufig bei uns wenig bekannte – Protagonisten des Modernisme. Rund 140 Gemälde, Grafiken, Objekte, Möbel und Architekturmodelle zeigen die stilistische Bandbreite dieser Epoche und verorten sie in Barcelonas gesellschaftlichem und historischem Kontext, dessen Bezüge bis in die Pariser Bohème reichen.
Das nahegelegene Neue Rathaus wurde 1867-1909 erbaut und ausgestattet. Der Sitz der Stadtverwaltung gibt sich im Rückgriff auf die Blüte des Bürgertums im Hohen Mittelalter ganz selbstbewusst bürgerlich und anti-royal und damit identitätsstiftend. Ähnlich ist auch die durch und durch bürgerliche Architektur der Brauhäuser zwischen Tradition und jugendstilig-volksnaher Gemütlichkeit zu sehen. Beides – Ausstellung und Rathaus – sind mit sachkundigen Führungen verbunden. Ein Besuch des Christkindlmarkts rundet den Besuch in München ab.
In Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Heimatbund e.V.
Anmeldeschluss ist 13. November 2026; es gelten die Stornokostenregelung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des SHB.
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