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Bernd Moebs
Kurse (5)
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Schöne Villen, schöne Aussicht und die Stuttgarter Synagoge
Stuttgarts Halbhöhenlage – was kann es Schöneres geben? Prächtige Villen, ruhige Straßen, schöne Gärten, immer wieder Ausblicke in die Ferne und in die Stadt. Unterhalb des Kräherwalds und der Feuerbacher Heide ist die Welt noch in Ordnung und die hektische Stadt in weiter Ferne. Wir machen uns auf, um insbesondere das jüdische Leben und die Villen und Häuser des jüdischen Architekturbüros Bloch & Guggenheimer zu entdecken. Abschließend fahren wir mit der Bahn zur jüdischen Synagoge im Hospitalviertel und erhalten dort auch eine Führung. Beim Spaziergang an diesem Nachmittag hören wir viel über die Stadtgeschichte Stuttgarts, aber auch unterhaltsame Anekdoten, Gedichte und Geschichten. Bitte für die Synagoge einen Ausweis mitbringen, mit einzelnen Namen anmelden und männliche Teilnehmer Kopfbedeckung mitbringen.
Treffpunkt: Stuttgart, Gaststätte Paulaner am alten Postplatz, Calwer Straße 45, (Nähe S-Bahnhalt "Stadtmitte"), dann Fahrt mit Bus zum Start der Führung.
Endpunkt: Hospitalstraße, Stuttgart (Nähe S-Bahnhalt "Stadtmitte").
Achtung: 2 x Ticket 1 Zone VVS nötig.
VVS Ticket nicht im Preis inbegriffen!
Nur mit Anmeldung!
Der Stuttgarter Pragfriedhof
Mit seiner 21 Hektar großen Fläche ist der 1873 eröffnete Pragfriedhof der drittgrößte Friedhof Stuttgarts. Einzigartig ist das im Jugendstil errichtete Krematorium. Neben Künstlern wie Willi Baumeister und Schriftstellern wie Eduard Mörike liegen auf dem Pragfriedhof weitere bekannte Persönlichkeiten, wie die bekannte Opernsängerin Anna Sutter oder der Schokoladenfabrikant Eduard Otto Moser begraben. Wir machen einen Rundgang über diesen wichtigen Stuttgarter Friedhof, der auch als erster kommunaler Friedhof mit Stuttgarts erstem Krematorium kulturgeschichtlich interessant ist.
Treffpunkt: Blumenladen/Friedhofsgärtnerei „Koch“, Heilbronner Straße 120, 100 m von der Stadtbahn-Haltestelle Pragfriedhof U5, U6, U7, U15 ( bitte einmal die Unterführung unter die Heilbronner Straße benutzen).
Ein märchenhaftes Viertel
Unterwegs in einem unbekannten, romantischen Viertel in der Stuttgarter Innenstadt - mit "Schwabenbrunch"!
Vor 100 Jahren sanierte Stuttgart zur Verbesserung der Wohnsituation und Ankurbelung des Handels einen Teil seiner Altstadt. Mittelalterlich anmutende Häuser, prächtige Giebelhäuser, ein gelungenes, einheitliches Ensemble mit Märchenmotiven an den Fassaden, das weitgehend unbeschadet den Krieg überstand.
Die Einkehr zum rustikalen “Schwabenbrunch” - oder auch ein anderes Gericht - im “Kachelofen” bei der "Siedfleischmafia" bildet den gemeinsamen Abschluss.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie mit einkehren möchten!
Treffpunkt und Endpunkt: Eberhardstraße 10, vor "Harrys Café", Nähe S-Bahn Stadtmitte
Nur mit Anmeldung!
Häppchen, Sex und Rock ´n´ Roll
Vom Hegelhaus geht es durch die ehemaligen "Vereinigten Hüttenwerke", dem Amüsierbezirk der 1950er bis 1970er Jahre. Dort spielten in den 1960er Jahren englische Beatbands wie "Casey Jones and the Gouvernors", indonesische Beatbands mit irren Gitarrenläufen und angeblich wurde hier schon der Punk vorweggedacht und - gespielt. Später spielten schon in den 1970ern AC/DC im ehrwürdigen Gustav-Siegle-Haus. Wir schlendern kurz ins Bohnenviertel, bevor es Antipasti und ein Glas Wein im Lesecafé "Ché" gibt.
Angedacht ist auch ein Infobesuch bei Ehrenamtlichen im "Hoffnungshaus", Café für die Armutsprostituierten, um Hintergründe über die Verhältnisse im Rotlichtmilieu zu erfahren.
Treffpunkt: Hegel-Museum, Eberhardstraße 53, Nähe S-Bahn "Stadtmitte", Ende: Hauptstätter Straße, Nähe S-Bahnhaltestelle "Stadtmitte".
Stuttgart wie im Hochgebirge
Stuttgart ist mehr als die Königstraße: Hinauf auf Stuttgarts Höhen mit der Zahnradbahn und über den Haigst und wir erfreuen uns an der spektakulären Aussicht am Santiago-de-Chile-Platz. Über das ruhige Wohngebiet "Haigst" geht es zum Naturdenkmal "Scharrenberg", einem der kleinsten Weinlagen in Baden-Württemberg. Durch den Wald gelangen wir zum Dornhaldenfriedhof mit den Gräbern der RAF-Terroristen. Wir schauen uns auch den Waldfriedhof an mit den "Prominentengräbern" von Theodor Heuss, Robert Bosch und dem Ex-OB Stuttgarts Arnulf Klett und die Künstlergräber von Oskar Schlemmer und Otto Hajek. Zurück geht es mit der original Standseilbahn von 1929 wieder hinunter ins Nesenbachtal.
Für die Fahrt mit der Zahnradbahn bzw. die Seilbahn ist ein gültiges VVS-Ticket nötig.
Treffpunkt: Haltstelle der Zahnradbahn, Marienplatz (Stadtbahn U1, U14), am Aufzug.
Endpunkt: Südheimer Platz, Stadtbahnanschluss U1, U14.