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Das Sein und das Nichts
J. P. Sartre: Eine Einführung

Jean Paul Sartre wurde und wird als Philosoph oft zu wenig gewürdigt – nicht ganz ohne sein Zutun durch das weltanschauliche und politische Engagement. Aber sein frühes Hauptwerk (1943) ist eine systematische Theorie; es ist gar nicht leicht für die nachfolgenden Jahre Werke von ähnlicher Bedeutung zu nennen. „L’être et le néant“ entstand in intensiver Auseinandersetzung mit den Philosophien Hegels, Husserls und Heideggers, d. h. der für die Zeit maßgeblichen Tradition. Sartres verständnisvolle Darstellungen und Kritiken der “drei H.s“ sollen einen Schwerpunkt der Veranstaltung bilden. – Methodisch war er in aller Eigenheit Phänomenologe. Die daraus erwachsenen Darstellungen von Struktur und Prägung des menschlichen Bewusstseins sind detailliert und erhellend. Einige Beispiele sollen das dartun (u. a. die heute leider wieder allzu aktuelle Phänomenologie des Antisemitismus). – Auch die ethischen Konsequenzen seiner Theorie im von Sartre so benannten „Existentialismus“ gehören natürlich zum Thema.

Termine

# Termin Ort / Raum
1
Mittwoch 15.04.2026 20:00 - 21:30 Uhr
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2
Mittwoch 22.04.2026 20:00 - 21:30 Uhr
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3
Mittwoch 29.04.2026 20:00 - 21:30 Uhr
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4
Mittwoch 06.05.2026 20:00 - 21:30 Uhr
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Mittwoch 13.05.2026 20:00 - 21:30 Uhr
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6
Mittwoch 20.05.2026 20:00 - 21:30 Uhr
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